In Frankreich bietet EDF zwei Hauptstromtarife an: einen einheitlichen Basistarif und einen Haupt-/Schwachlast-Tarif (HP/HC, heures pleines / heures creuses). Der HP/HC-Tarif gewährt 8 Stunden pro Tag günstigeren Strom — typischerweise nachts zwischen 22:00 und 6:00 Uhr. Doch die Frage lautet: Sparen Sie damit tatsächlich Geld? Dieser Rechner vergleicht beide Optionen anhand Ihres tatsächlichen Verbrauchs und zeigt, ab welchem Schwachlast-Anteil sich der Tarifwechsel rechnet.
Was sind Schwachlastzeiten in Frankreich?
Der HP/HC-Tarif berechnet einen niedrigeren Preis während der Schwachlastzeiten (heures creuses, typischerweise nachts) und einen höheren Preis während der Hauptlastzeiten (heures pleines). Das Abonnement ist ebenfalls etwas teurer als beim Basistarif. Damit sich der HP/HC-Tarif lohnt, müssen Sie genügend Verbrauch in die Schwachlastzeiten verlagern, um den höheren Hauptlastpreis und die teurere Grundgebühr auszugleichen. Die genauen Schwachlastzeiten variieren je nach Gemeinde und werden vom lokalen Netzbetreiber festgelegt — prüfen Sie diese auf Ihrer EDF-Rechnung oder am Linky-Zähler.
Lohnt sich der Schwachlast-Tarif?
Wenn weniger als 35–40 % Ihres Verbrauchs in die Schwachlastzeiten fallen, ist der Basistarif in der Regel günstiger. Dies trifft häufig auf Einpersonenhaushalte, kleine Wohnungen ohne elektrischen Warmwasserspeicher oder Personen zu, die ihren Verbrauch nicht auf die Nacht verlagern können. Der größte Hebel ist der Warmwasserspeicher, der den meisten Strom im Haushalt verbraucht. Prüfen Sie mit unserem Standby-Stromfresser-Detektor, welche weiteren Geräte versteckte Kosten verursachen und wie Sie Ihre Stromrechnung zusätzlich senken können.