Pulsars

Standby-Stromfresser-Detektor — Versteckte Stromkosten

Wähle deine Geräte

Unterhaltung

📺
LED-Fernseher
1 W
📺
OLED-Fernseher
0.5 W
🔊
Soundbar
4.5 W
🎮
Spielkonsole (Sofort-An)
8.5 W
🎮
Spielkonsole (Standby)
2 W
📡
Set-Top-Box / Receiver
12 W
💿
DVD/Blu-ray-Player
1.5 W
🎵
Hi-Fi-Anlage
5 W

Computer

🖥️
Desktop-PC (Ruhezustand)
3 W
💻
Laptop (angeschlossen, geschlossen)
1.5 W
🖥️
Monitor (Standby)
1 W
🖨️
Drucker
5 W
💾
Externe Festplatte
2.5 W
🔌
Handy-Ladegerät (leer)
0.3 W
🔌
Tablet-Ladegerät (leer)
0.5 W

Küche

📡
Mikrowelle (Uhr an)
3 W
Kaffeemaschine
1 W
🕐
Backofen (Uhranzeige)
2.5 W

Konnektivität

📶
Internet-Router/Box
10 W
📶
WLAN-Repeater
5 W
🔊
Smart Speaker (Alexa, etc.)
3 W
🖥️
Smart Display
4 W
📷
Sicherheitskamera
5 W

Sonstiges

🪥
Zahnbürsten-Ladegerät
0.5 W
🌬️
Luftreiniger (Standby)
2 W
🤖
Saugroboter (Ladestation)
4 W
20h
1h12h24h
🧛

Wähle oben Geräte aus, um deine Standby-Kosten zu sehen

Standby-Verbrauchsdaten: ADEME und Lawrence Berkeley National Laboratory.

Standby-Verbrauch (auch Phantom-Last oder Leerlaufverlust genannt) ist der Strom, den Geräte verbrauchen, die ausgeschaltet, aber noch eingesteckt sind. Laut dem Lawrence Berkeley National Laboratory macht der Standby-Verbrauch 5–10 % des gesamten Haushaltsstromverbrauchs aus — das kostet den durchschnittlichen Haushalt 80–200 Euro pro Jahr. Eine typische Spielkonsole im Instant-On-Modus verbraucht kontinuierlich 10–15 W, während eine Kabel-Set-Top-Box selbst bei Nichtnutzung 15–45 W zieht.

Wie viel verbrauchen Geräte im Standby?

Moderne Elektronik ist auf Komfort ausgelegt — Fernseher mit Sofort-Ein-Funktion, dauerhaft lauschende Smart Speaker, Router, die nie schlafen. Die Internationale Energieagentur schätzt, dass der Standby-Verbrauch weltweit 5–10 % des Haushaltsstromverbrauchs ausmacht. In Deutschland berichtet die Verbraucherzentrale von durchschnittlich 100 Euro jährlichen Standby-Kosten pro Haushalt. Besonders tückisch: Viele Geräte lassen sich gar nicht vollständig ausschalten und ziehen trotz vermeintlichem Aus-Zustand weiter Strom. Allein ein älterer Receiver kann im Standby so viel verbrauchen wie eine LED-Lampe im Dauerbetrieb.

Wie reduziert man den Standby-Verbrauch?

Die effektivste Lösung ist eine Steckdosenleiste mit Ein-/Ausschalter. Gruppieren Sie Geräte nach Nutzungsmuster — Entertainment-Center, Büroausstattung, Küchengeräte — und schalten Sie die gesamte Leiste bei Nichtgebrauch ab. Smart-Stecker mit Zeitsteuerung können dies automatisieren. Schon das Ausstecken von Ladegeräten, wenn sie nicht laden, macht einen Unterschied. Prüfen Sie mit unserem Energiepreissimulator, wie sich steigende Strompreise auf Ihre Standby-Kosten auswirken, und erfahren Sie, wie selbst kleine Einsparungen über die Jahre wachsen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Standby-Stromfresser oder Phantom-Last?

+

Ein Standby-Stromfresser ist jedes Gerät, das im Standby-Modus oder ausgeschaltet, aber noch eingesteckt, Strom verbraucht. Typische Beispiele sind Set-Top-Boxen, Spielkonsolen und Ladegeräte.

Wie viel kosten Standby-Geräte pro Jahr?

+

Ein durchschnittlicher Haushalt gibt 50–150 € pro Jahr für Standby-Strom aus, je nach Anzahl der Geräte. Haushalte mit Spielkonsolen, Set-Top-Boxen und Smart-Home-Geräten liegen eher am oberen Ende.

Welche Geräte verbrauchen am meisten im Standby?

+

Set-Top-Boxen und Internet-Router sind die größten Stromfresser (je 10–12 W). Spielkonsolen im Instant-On-Modus (8,5 W) und Drucker (5 W) sind ebenfalls signifikant. Ladegeräte verbrauchen dagegen sehr wenig (0,3 W).

Wie kann ich den Standby-Verbrauch reduzieren?

+

Verwenden Sie Steckdosenleisten mit Schalter, um Gerätegruppen bei Nichtgebrauch vom Strom zu trennen. Smart-Stecker können dies automatisieren. Auch das einfache Ausstecken von Ladegeräten hilft bereits.

Lohnt sich eine schaltbare Steckdosenleiste?

+

Fast immer ja. Eine einfache Steckdosenleiste mit Schalter kostet 5–15 € und spart typischerweise 30–80 € pro Jahr — sie amortisiert sich innerhalb weniger Wochen.

Related Tools