Wechselkurse geben den Wert einer Währung im Verhältnis zu einer anderen an. Der Interbankenkurs — täglich von Zentralbanken wie der EZB (Europäischen Zentralbank) und der Fed veröffentlicht — ist der wahre Kurs zwischen Kauf- und Verkaufspreisen. Banken und Überweisungsdienste schlagen typischerweise eine Marge von 1–5 % auf, was bedeutet, dass eine Überweisung von 10.000 € je nach Anbieter 100–500 € an versteckten Gebühren kosten kann.
Was ist der Interbankenkurs?
Jedes Währungspaar hat einen Kaufpreis und einen Verkaufspreis. Der Interbankenkurs (Mittelkurs) ist der Mittelpunkt — der fairste mögliche Kurs. Banken verdienen, indem sie Ihnen einen schlechteren Kurs anbieten (den sogenannten Aufschlag) und oft zusätzlich feste Gebühren erheben. Ein Aufschlag von 3 % auf eine Überweisung von 10.000 € bedeutet, dass Sie 300 € verlieren, selbst wenn die Bank mit „null Gebühren" wirbt. Besonders bei Überweisungen in Nicht-Euro-Länder lohnt sich der Vergleich.
Warum berechnet meine Bank mehr?
Die beworbenen „gebührenfreien" Überweisungen verstecken die tatsächlichen Kosten oft im Wechselkursaufschlag. Wenn Ihre Bank sagt, die Überweisung sei kostenlos, Ihnen aber einen Kurs gibt, der 3 % schlechter als der Interbankenkurs ist, zahlen Sie trotzdem — es ist nur unsichtbar. Vergleichen Sie immer den angebotenen Kurs mit dem Interbankenkurs, um die wahren Gesamtkosten zu sehen. Dieser Rechner macht diesen Vergleich automatisch. Online-Dienste wie Wise oder Revolut bieten in der Regel Kurse viel näher am Interbankenkurs mit transparenten Gebühren. Planen Sie einen Umzug? Nutzen Sie unseren Lebenshaltungskosten-Rechner für den Städtevergleich.