Zinseszins ist der Prozess, bei dem Zinsen sowohl auf das ursprüngliche Kapital als auch auf bereits angesammelte Zinsen berechnet werden. Die Formel A = P(1 + r/n)^(nt) berechnet den zukünftigen Wert, wobei P das Anfangskapital, r der Jahreszins, n die Zinsfrequenz und t die Zeit in Jahren ist. Albert Einstein soll den Zinseszins als achtes Weltwunder bezeichnet haben — eine Anlage von 10.000 € bei 7 % jährlicher Rendite wächst in 30 Jahren auf 76.123 €, ganz ohne zusätzliche Einzahlungen.
Was ist Zinseszins?
Zinseszins bedeutet, dass Sie Zinsen auf Ihre ursprüngliche Anlage und die bereits angesammelten Zinsen erhalten. Genau das verwandelt kleine, regelmäßige Einzahlungen über die Zeit in bedeutendes Vermögen. Der entscheidende Faktor ist die Zeit — je länger Ihr Geld arbeitet, desto dramatischer wird das Wachstum. Deshalb ist es wichtiger, früh anzufangen (selbst mit kleinen Beträgen), als später große Summen zu investieren. Die Formel lautet: A = P(1 + r/n)^(nt) + PMT × [((1 + r/n)^(nt) - 1) / (r/n)], wobei PMT die regelmäßige Einzahlung ist.
Was besagt die 72er-Regel?
Eine schnelle Faustregel: Teilen Sie 72 durch Ihre jährliche Rendite, um abzuschätzen, wie viele Jahre es dauert, bis sich Ihr Geld verdoppelt. Bei 6 % verdoppelt sich Ihr Kapital in etwa 12 Jahren. Bei 8 % in etwa 9 Jahren. Bei 12 % in nur 6 Jahren. Diese Regel funktioniert am besten für Renditen zwischen 2 % und 15 %. Für deutsche Anleger ist besonders der MSCI World mit einer historischen Durchschnittsrendite von ca. 7–8 % nach Inflation relevant. Planen Sie Ihre Freelance-Finanzen? Nutzen Sie unseren Währungsrechner für internationale Überweisungen.