CIDR (Classless Inter-Domain Routing) Notation, definiert in RFC 4632, stellt IP-Adressbereiche als Basisadresse gefolgt von einer Präfixlänge dar (z. B. 192.168.1.0/24). Die Präfixlänge gibt an, wie viele Bits der Adresse das Netzwerk identifizieren — ein /24-Netzwerk hat 256 Adressen (254 nutzbare Hosts), ein /16 hat 65.536. CIDR ersetzte 1993 das ältere klassenbasierte Adressierungssystem (Klasse A/B/C) und ist grundlegend für IP-Subnetting, Routing und Firewall-Konfiguration.
Was ist CIDR-Notation?
CIDR (Classless Inter-Domain Routing) ersetzte 1993 das alte klassenbasierte Adressierungssystem (Klasse A/B/C). Anstelle fester /8-, /16-, /24-Grenzen erlaubt CIDR jede Präfixlänge von /0 bis /32 und ermöglicht so eine effiziente IP-Adresszuweisung. Ein CIDR-Block wie 10.0.0.0/16 bedeutet, dass die ersten 16 Bits das Netzwerk identifizieren und die verbleibenden 16 Bits einzelne Hosts darin. Die Subnetzmaske ist die lange Form der gleichen Information: /24 entspricht 255.255.255.0, /16 entspricht 255.255.0.0. Jeder Cloud-Anbieter (AWS, GCP, Azure) verwendet CIDR-Notation für VPC- und Subnetz-Definitionen.
Wie berechnet man IP-Subnetze?
Um ein IP-Subnetz zu berechnen, benötigen Sie die Basisadresse und die Präfixlänge. Die Formel für nutzbare Hosts lautet 2^(32 - Präfix) - 2. Man subtrahiert 2, weil die erste Adresse als Netzwerkadresse und die letzte als Broadcast-Adresse reserviert ist. Beispiel: Bei 192.168.1.0/24 ist die Netzwerkadresse 192.168.1.0, die Broadcast-Adresse 192.168.1.255, und es gibt 254 nutzbare Host-Adressen (192.168.1.1 bis 192.168.1.254). Cloud-Plattformen wie AWS reservieren zusätzliche Adressen pro Subnetz (5 bei AWS), was die Planung beeinflusst. Für die Fehlersuche bei Netzwerkmustern nutzen Sie unseren Regex Tester zum Abgleich von IP-Adressformaten.